Im Laboralltag zählt jeder Handgriff. Besonders das Öffnen und Schliessen von Probenröhrchen gehört zu den Tätigkeiten, die sich unzählige Male am Tag wiederholen. Was dabei oft unterschätzt wird: Diese Routine ist nicht nur zeitaufwendig, sondern kann auch gesundheitliche Folgen haben und die Probenqualität beeinträchtigen.
Genau hier setzt die Labortechnologie von Azenta an. Mit halb- und vollautomatischen Decapper-Systemen werden diese Routinen nicht nur effizienter, sondern auch ergonomisch gesünder gestaltet.
Warum das manuelle Öffnen zur Belastung werden kann
Wer regelmässig hunderte Schraubverschlüsse von Hand auf- und zudreht, kennt die Belastung: Handgelenke und Finger werden stark beansprucht, auf Dauer können Beschwerden wie Sehnenscheidenentzündung oder Karpaltunnelsyndrom entstehen. Zusätzlich steigt mit jeder Probe das Risiko für kleine Fehler – sei es ein zu locker geschlossener Deckel, eine vertauschte Kappe oder gar eine Kontamination.
Automatisierung als Lösung
Um diese Probleme zu vermeiden, setzen immer mehr Labore auf halb- oder vollautomatische Systeme, sogenannte Decapper. Diese Geräte übernehmen die wiederholten Bewegungen, sorgen für gleichbleibend sichere Verschlüsse und entlasten damit das Laborpersonal.
Ein Beispiel ist der IntelliXcap™ S1 von Azenta Life Sciences. Dieses halbautomatische Tischgerät wurde speziell entwickelt, um den Laboralltag einfacher, sicherer und effizienter zu gestalten.
Ergonomisch und sicher
Der IntelliXcap arbeitet mit einem ergonomischen Einhand-Design: Das Röhrchen wird einfach eingesetzt – den Rest übernimmt das Gerät automatisch. So werden wiederholte Handbewegungen vermieden, die Belastung sinkt spürbar, und das Risiko für Verletzungen wird deutlich reduziert.
Gleichzeitig sorgt die Technologie für einheitliche Verschlussqualität. Jedes Röhrchen wird mit dem exakt benötigten Drehmoment verschlossen – nicht zu fest, nicht zu locker. Das schützt die Proben vor Verdunstung, Leckagen und Kontamination.
Zeitgewinn im Alltag
Auch der Faktor Zeit spielt eine wichtige Rolle. Der IntelliXcap benötigt weniger als drei Sekunden pro Öffnungs- oder Schließvorgang. Während das Gerät arbeitet, können sich Mitarbeitende bereits auf den nächsten Arbeitsschritt konzentrieren. Auf diese Weise lassen sich auch bei Einzelröhrchenprozessen deutliche Effizienzsteigerungen erzielen.
Teil eines flexiblen Systems
Der IntelliXcap S1 ist Teil einer ganzen Reihe von Decapper-Lösungen von Azenta. Je nach Bedarf stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung: von robusten manuellen Werkzeugen für kleine Probenmengen über tragbare Handheld-Decapper für mittlere Durchsätze bis hin zu vollautomatischen Systemen, die komplette Racks in Sekunden öffnen und verschliessen. So finden Labore für jedes Probenaufkommen und jeden Workflow die passende Lösung – vom Einzelröhrchen bis zur Hochdurchsatz-Automation.
IntelliXcap™ S1 Spezifikationen
| Abmessungen (T x B x H) | 240 x 170 x 300mm |
| Gewicht | 3.8kg |
| Zykluszeitbegrenzung/Entkapselung | <3 Sek. (verschiedene Zykluszeiten verfügbar, um eine breite Palette von Verbrauchsmaterialien abzudecken) |
| Kompatibilität | Schraubverschlüsse mit einem Durchmesser von 11–40 mm |
| Erfassungsmethode | Drucksensor |
| Netzteil | Eingang: AC 100–240 V, 50/60 Hz Ausgang: DC 24 V, 2,7 A, 65 W |
Fazit – warum VITARIS auf IntelliXcap setzt
Als Partner von Laboren, Biobanken und Forschungseinrichtungen wissen wir: Effizienz allein reicht nicht. Nur wenn Arbeitsabläufe ergonomisch, fehlerfrei und zuverlässig sind, können Probenqualität und Mitarbeiterzufriedenheit langfristig gesichert werden.
Der Azenta InterlliXcap Decapper vereint all diese Aspekte in einem kompakten Gerät. Er entlastet Ihr Team, schützt die Integrität Ihrer Proben und steigert die Produktivität – Tag für Tag.
Gerne beraten wir Sie bei Vitaris AG, wie Sie den IntelliXcap in Ihre Abläufe integrieren können.
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